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Revolution im Handball: Es gibt kleine Bälle!

Die Regelkommission der IHF hat einige Regeländerungen verkündet.



Die Ballgrößen ändern sich fortan. Wird mit Klebemittel gespielt, ändert sich nichts. Wird aber ohne Haftmittel gespielt, dann sind die Ballgrößen zukünftig:

  • 55,5 bis 57,5cm Durchmesser und 400 bis 425 Gramm Gewicht (IHF Größe III) für Männer

  • 51,5 bis 53,5cm Durchmesser und 300 bis 325 Gramm Gewicht (IHF Größe II) für Frauen und Mädchen ab 14 LJ aufwärts sowie Jungen von 12 bis 16 LJ.

  • 49 bis 51cm Durchmesser und 290 bis 315 Gramm Gewicht (IHF Größe I) für Mädchen von 8 bis 14 LJ und Jungs von 8 bis 12 LJ.

Die Bälle werden damit rund 2,5cm kleiner als vorher. Ein Schelm, wer sich da nicht daran erinnert, dass die Marketingexperten des Weltverbandes bereits seit langer Zeit daran arbeiten, den „harz-freien“ Ball zu promoten.


Für Regel 7.12 (Passives Spiel) gilt fortan, dass die Zahl der noch erlaubten Pässe bei Anzeigen des Passiv-Vorwarnzeichens von sechs auf vier reduziert wurde.


Es gibt auch wieder eine Anwurfzone: Einen Kreis mit einem Durchmesser von vier Metern um die Mitte der Mittellinie herum. Aus diesem heraus wird der Abwurf fortan ausgeführt, egal von wo im Kreis.


Spannend wird auch die neue Regel 8.8 sein. Danach wird ein Spieler mit einer Zeitstrafe belegt, wenn er einen Torwart aus einer „freien Spielsituation“ heraus am Kopf trifft. Sollte der Torwart hingegen versuchen, mit ein wenig Schauspielerei diese Zeitstrafe zu provozieren wird er wiederum mit einer Zwei Minuten Strafe belegt. Das riecht nach „Aufregung“…


Foto: Jürgen Pfliegensdörfer (rscp.de)

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